Nachhaltig leben, und zwar ganz!

Ganzheitlich nachhaltig Leben – dein Wohnraum gehört dazu!

Die Art, wie wir konsumieren durch die großen und kleinen Entscheidungen, die wir für unseren Lebensstil treffen, ist erst dann nachhaltig, wenn wir dabei ganz bewusst und effizient die Ressourcen unserer Erde – also nachwachsende und endliche Rohstoffe – nutzen. Zu einem nachhaltigen Lebensstil gehört auch unser Wohnen. Dementsprechend erwarten wir von unserer Einrichtung, dass sie langlebig und sozial fair und ökologisch produziert ist. Wir wissen um unsere Verantwortung der Natur gegenüber und um unseren social impact. Darum unterstützen wir Unternehmen, die ihre Produktionsprozesse transparent machen. Uns ist wichtig, dass Umweltbildung gefördert und fair bezahlt wird, Bäume nachgepflanzt und regionale Familienbetriebe unterstützt werden.

Wie leben wir?

Mit unserem Lebensstil beeinflussen wir unsere sozialen und wirtschaftlichen Strukturen. Weil wir ziemlich alles zu jeder Zeit für einen Spottpreis haben und immer wieder nachkaufen können und die Welt mit Billigflügen bereisen, fällt es schwer den unbequemen Weg zu beschreiten, der vorbeiführt an Regalen von verarbeitetem, in Plastik eingeschweißtem Convenience Food, IKEA, H&M und Co. Unser ökologischer Fußabdruck ist größer als wir denken...Als Gegenmodell stellen wir uns ein sparsames, einfaches, minimalistisches, gesundes und bewusstes Leben vor. Ein Leben voller Entbehrungen, extra Mühen, Zeitaufwand und Kompromissen? Ganz so schlimm ist es nicht und es lohnt sich!

Was bedeutet eigentlich nachhaltig Leben?

Nachhaltig leben bedeutet bewusst zu leben, indem du deine Verantwortung der Umwelt gegenüber anerkennst und dir die Auswirkungen deiner Handlungen wie etwa dein Konsumverhalten bewusst machst. Zu einem nachhaltigen Lebensstil gehört vor allem die effiziente Nutzung von Ressourcen und die Schonung von Ökosystemen in ihrer Stabilität und Regenerationsfähigkeit durch viele kleine und große Entscheidungen.

Nachhaltig Leben im Alltag

Die Möglichkeiten unsere Ressourcen an nachwachsenden Rohstoffen mit kleinen Alltagsentscheidungen zu schonen sind vielfältig. Wenn du nur kleine Gewohnheiten änderst, kannst du damit deinen nachhaltigen und oft damit auch gesunden Lebensstil gestalten:

• Im Haushalt kannst du versuchen auf Zellstoffartikel zu verzichten, die für den einmaligen Gebrauch bestimmt sind.

• Weniger Großeinkäufe zu machen verhindert, dass Lebensmittel am Ende nicht verbraucht und dann weggeworfen werden.

• Indem du deinen Fleischkonsum reduzierst, trägst du dazu bei, dass industrielle und massenhafte Tierhaltung als einer der größten Umweltschädiger nicht unterstützt wird.

• Weitere effektive Umstellungen sind der Verzicht auf Plastikflaschen oder Plastikbeutel und die Vermeidung von Verpackungsmüll, wann immer es möglich ist und du Zeit findest, dir dein eigenes vorbereitetes Essen in einer Box mitzunehmen.

• Dinge gebraucht zu kaufen schont Ressourcen, die bei Produktionsvorgängen verbraucht werden.

• Bei deinem Stromanbieter kannst du auf eine klimaschonende Gewinnungsmethode achten.

• Mehr Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen und regionale Produkte einkaufen ist nachhaltig und verringert den CO2-Ausstoß.

• Du kannst versuchen öfter Dinge zu reparieren oder reparieren zu lassen, bevor du sie entsorgst.

All das kannst du tun, wenn du schonend mit unserer Umwelt umgehen und unsere Ressourcen effizienter nutzen möchtest.

Investieren und nachhaltig leben

Wenn wir in ein Produkt, wie etwa ein Kleidungsstück oder ein großes Möbelstück investieren, erwarten wir eine hohe Qualität, damit wir auf lange Sicht nicht nur Kosten sparen, sondern auch die Umwelt schonen. Langlebigkeit ist die Devise. Dieser nachhaltige Gedanke rückt gerade in Zeiten der Massenproduktion von Billigware wieder in den Vordergrund. Denn wir fragen uns, was eigentlich mit dem ganzen Müll von Verpackungen und kaputter Ware passiert. Wenn wir einmal investieren, wollen wir oft dabei auch einen positiven Beitrag für die Umwelt und unsere Gesundheit und am besten noch einen sozialen Beitrag leisten.

Wen wollen wir unterstützen?

Bei allen Maßnahmen, die wir treffen und bei allen Entscheidungen, die unser Leben nachhaltiger und umweltschonender gestalten soll, stellt sich immer wieder eine Frage: wen oder was wollen wir unterstützen oder nicht mehr unterstützen? Denn nachhaltig Leben beinhaltet auch eine soziale Komponente, die Fragen von Fair Trade, Kinderarbeit oder Lohndumping berücksichtigt. Bei frischen Lebensmitteln wollen wir genau wissen, wo sie herkommen. Dabei legen wir besonderen Wert auf die Rückverfolgbarkeit des Produktes und Regionalität. Produktionsort und Lieferkette sind also besonders relevant. Bei unserer Kleidung interessiert uns wo und unter welchen Bedingungen sie produziert wurde. Wir wollen genau wissen, ob das jeweilige Unternehmen eine menschenwürdige Politik verfolgt. Wir fragen uns, ob die Angestellten fair für ihre Arbeit bezahlt wurden und ob die Produktionsprozesse weitestgehend umweltschonend gestaltet werden.

Wir wollen wissen was drin ist

Ein nachhaltiger Lebensstil beinhaltet ein Bewusstsein bei jeder kleinen oder großen Entscheidung deines Alltags. Laut der PwC Verbraucherumfrage „Rückverfolgbarkeit als Verkaufsargument?“, achten 87% der Verbraucher in Deutschland auf Herstellung und Herkunft von Produkten. Kunden wollen nicht nur mit dem Informationsangebot von Verbrauchsgütern wie Nahrungsmitteln, sondern auch von Gebrauchsgütern wie Möbeln zufrieden sein. Viele deiner Käufe lösen ziemlich direkt nach dem Zahlvorgang Kaufreue aus. Indem du Spontankäufe vermeidest und bewusste Kaufentscheidungen triffst, bei denen du die kurz- und langfristigen Konsequenzen deiner Entscheidungen bedenkst, wirst du zufriedener mit deinen Entscheidungen sein. Bewusste Kaufentscheidungen werden leichter, wenn Hersteller von Produkten besonders transparent sind und dich über Produktionsschritte, Herkunft der Materialien, ökologische Faktoren sowie über Produktionsbedingungen informieren.

Transparenz schafft Vertrauen

Wenn wir die Herstellung und Herkunft eines Produktes nicht gut zurückverfolgen können, sinkt unser Vertrauen in das Produktionsunternehmen und das Produkt selbst. Denn wir haben ja die Wahl und es gibt genügend Konkurrenzunternehmen, die ihre Prozesse transparent machen und uns eine fundierte Kaufentscheidung ermöglichen, in der wir mit unserer kleinen oder großen Investition Verantwortung für Wirtschaftsstrukturen und Umwelt mittragen.

Warum lieber ein Bett fürs Leben als die kostengünstige Secondhand-Variante?

Die Entscheidung für ein Secondhand-Möbelstück ist nicht nur besonders kostengünstig, sondern auch nachhaltig, denn es muss ja nicht noch produziert werden. Wer aber gern ein Bett nach seinen persönlichen Ansprüchen gefertigt haben will, das frei von Schadstoffen, qualitativ hochwertig und dennoch zeitlos im Design ist, kann sich zwischen vielen Massivholzbetten entscheiden aber nicht jedes Bett ist ökologisch und nachhaltig produziert. Nachhaltig wohnen und dementsprechend auch seine Möbelstücke auszuwählen bedeutet auch, den sozialen Einfluss zu bedenken, die eine Kaufentscheidung hat. Wem regionale Wertschöpfung wichtig ist, kann lokale Betriebe unterstützen, indem er ihre Produkte kauft. Der ökologische Faktor wird berücksichtigt, indem auf die Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe gesetzt wird und Produktion und Vertrieb umweltschonend vonstattengehen.

 

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